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Lensbaby Composer – ein schwieriges Kind
Es ist ein schwieriges Kind, aber ich mag das Lensbaby. In wie weit diese Zuneigung von einseitiger Natur ist, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Ich habe mein Lensbaby Composer erst seit einigen Tagen und kann schon jetzt sagen, die Arbeit mit dem Baby ist gewöhnungsbedürftig und erfordert Übung, Übung und nochmals Übung, um halbwegs brauchbare Ergebnisse zu erzielen.
Für herausragende Ergebnisse sollte man zudem ein gutes Gefühl für Perspektiven, Entfernungen und geeignete Motive mitbringen.
Der typische Lensbaby-Effekt basiert auf dem Tilt-Shift-Prinzip. Ein begrenzter Punkt im Bild wird scharf, der Rest soll in Unschärfe verschwimmen. Somit ist die eigentliche Herausforderung das Fokussieren und das Setzen des sog. “Sweet Spot“.
Auf den Festplatten stapelt sich anfangs reichlich Ausschuss, so richtige Freude am “Nachwuchs” stellt sich nur zögerlich ein. Ob die Fotowelt das Tilt-Shift-Objektiv des armen Mannes wirklich braucht, bleibt offen. Schärfegurus und Pixelfetischisten werden beim Anblick der Ergebnisse vermutlich verständnislos den Kopf schütteln.
Dennoch: Hat man an dem zickigen Ding erst einmal Feuer gefangen, möchte man sein Lensbaby nicht mehr missen. So geht es mir zumindest.
Hier einige Beispielbilder, die ich mit dem Lensbaby Composer an der Pentax K20D aufgenommen habe:
Weiterführendes: