Pink Flamingo am Neckar
Wer im Raum Stuttgart am Neckar zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, dem werden früher oder später die rosa Flamingos ins Auge fallen, die ein oder mehrere eifrige und engagierte Sprayer an den verschiedensten Orten “verewigt” haben.
Die Flamingo-Aktionen laufen nach meiner Einschätzung nun schon seit mehreren Jahren. Denn Akteuren geht es hierbei wohl um den Tierschutz. Dabei haben sie auch die Neckarangler im Visier. “Stecht die Fischer, nicht den Fisch, lasst die Fische den Tieren.”, heißt es auf einem ihrer Werke, welches erst kürzlich mit weißer Farbe überstrichen wurde.
Man findet den rosafarbenen Vogel an den unterschiedlichsten Plätzen, unter Brücken, an Bahngleisen, auf Verteilerkästen und sogar an den steilen Hängen des Neckartals. Die Spur des Pink Flamingo erstreckt sich am Neckar entlang von Stuttgart in Richtung Esslingen.
Der rosa Flamingo ist sicher kein Meisterwerk der Straßenkunst. Was mich an der Sache jedoch fasziniert und auch dazu veranlasst hat, diesen Artikel zu posten, ist die hartnäckige Konsequenz, mit welcher der oder die Straßenkünstler hier am Werk sind. Geschickt wird das in der Werbebranche beliebte Mittel der Wiederholung angewandt, um für den Betrachter bewusst oder unbewusst den Erinnerungswert des beworbenen Produkts “Pink Flamingo” zu optimieren.
Hat man den rosa Vogel erst einmal wahrgenommen, beginnt man sich über jeden neuen Fund zu freuen. Die folgende Fotostrecke zeigt nur die Fundstücke der letzten Tage. Ich werde die Galerie jedoch regelmäßig ergänzen, da ich mir völlig sicher bin, dass es noch einige Exemplare mehr zu entdecken gibt.
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Lensbaby Composer – ein schwieriges Kind
Es ist ein schwieriges Kind, aber ich mag das Lensbaby. In wie weit diese Zuneigung von einseitiger Natur ist, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen.
Ich habe mein Lensbaby Composer erst seit einigen Tagen und kann schon jetzt sagen, die Arbeit mit dem Baby ist gewöhnungsbedürftig und erfordert Übung, Übung und nochmals Übung, um halbwegs brauchbare Ergebnisse zu erzielen.
Für herausragende Ergebnisse sollte man zudem ein gutes Gefühl für Perspektiven, Entfernungen und geeignete Motive mitbringen.
Der typische Lensbaby-Effekt basiert auf dem Tilt-Shift-Prinzip. Ein begrenzter Punkt im Bild wird scharf, der Rest soll in Unschärfe verschwimmen. Somit ist die eigentliche Herausforderung das Fokussieren und das Setzen des sog. “Sweet Spot“.
Auf den Festplatten stapelt sich anfangs reichlich Ausschuss, so richtige Freude am “Nachwuchs” stellt sich nur zögerlich ein. Ob die Fotowelt das Tilt-Shift-Objektiv des armen Mannes wirklich braucht, bleibt offen. Schärfegurus und Pixelfetischisten werden beim Anblick der Ergebnisse vermutlich verständnislos den Kopf schütteln.
Dennoch: Hat man an dem zickigen Ding erst einmal Feuer gefangen, möchte man sein Lensbaby nicht mehr missen. So geht es mir zumindest.
Hier einige Beispielbilder, die ich mit dem Lensbaby Composer an der Pentax K20D aufgenommen habe:
Weiterführendes:
- Lensbaby Test auf focussiert.com
- Lensbaby.com
- Tilt-und-Shift-Objektive (Wikipedia)
- fototouristen.de: Lensbaby – Spielzeug oder Werkzeug?
- Lensbaby Composer review
- dpreview (The new three lenses from Lensbaby)
2 Kommentare zu Lensbaby Composer - ein schwieriges Kind
Kehraus
Eine kleine Auswahl aus rund 110 Bildern, welche ich als “kriegs_nicht_scharf” (KNS ) bis Anfang April 2009 bei der Hobbygalerie digicamfotos.de ausgestellt hatte.